Gesetzliche Grundlagen

Im Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) sind die Aufgaben und die Zugangswege in die Werkstatt für Menschen mit Behinderung definiert.

So heißt es im §39:„Leistungen in anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen (§ 136) werden erbracht, um die Leistungs- oder Erwerbsfähigkeit der behinderten Menschen zu erhalten, zu entwickeln, zu verbessern oder wiederherzustellen, die Persönlichkeit dieser Menschen weiterzuentwickeln und ihre Beschäftigung zu ermöglichen oder zu sichern.“

Weiter  werden im §40 die Leistungen im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich beschrieben.

Das Eingangsverfahren dient zur Feststellung, ob die Werkstatt der geeignete Ort zur Teilhabe ist. Wird dies positiv entschieden- sowohl seitens des Kostenträgers wie der/dem TeilnehmerIn, dann kann die berufliche Qualifizierung für zwei Jahre angeboten werden.

Die Leistungen im Arbeitsbereich der Werkstatt für behinderte Menschen  - §41 SGB IX -  können in Anspruch genommen werden, wenn eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt wegen der Schwere der Behinderung nicht oder noch nicht möglich ist.

Leistungen zur beruflichen Rehabilitation erhält man nur auf Antrag. In der  Regel  ist die Agentur für Arbeit zuständig.

Bei Interesse an weitergehenden Informationen sollten Sie Kontakt zu der Werkstatt aufnehmen, die für Sie in Frage kommt.

 

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