Inklusive Sportlandschaft im Landkreis Landsberg


Im November 2019 endete das bisher größte Projekt des deutschen Behindertensportverbandes „MIA – Mehr Inklusion für Alle“.
Wie geht es jetzt sportlich für den Landkreis Landsberg weiter?

Sportliche Teilhabe für Menschen mit Behinderung zu schaffen, mit Vereinen in Kontakt zu bringen und Begegnungen zu ermöglichen, darum ging es im Projekt „MIA“.
Für den Landkreis Landsberg waren die ISAR-WÜRM-LECH IWL-Werkstätten zusammen mit dem Landratsamt Landsberg eine von zehn Modellregionen im Projekt und somit auch Vorreiter im Thema „Inklusion im und durch Sport“.
Eine Aufgabe, welche bundesweit immer mehr an Bedeutung gewinnt und mittlerweile auch von den Sportverbänden als politischer Auftrag verstanden und vorangetrieben wird.
Durch das Projekt konnten die vorhanden Sportangebote und Bedarfe, aber auch die derzeitigen Schwierigkeiten im Landkreis Landsberg gut analysiert werden.

Die IWL als Hauptansprechpartner, vertreten durch Alexandra Beckmann, konnte gemeinsam mit Barbara Juchem und Nicole Vokrouhlik vom Landratsamt Landsberg ein Netzwerk aufbauen, um sportliche Ziele und Meilensteine nicht nur zu planen, sondern auch umzusetzen. Personen dieses Netzwerkes sind unter anderem Mirella Fußeder vom bayerischen Behindertensportverband, Rainer Waschke, Vorstand des bayerischen Landessportverbandes Sportkreis Landsberg am Lech, Barbara Gerner von der Lebenshilfe Landsberg sowie hoch engagierte (Fußball-) Trainer und Übungsleiter, wie Stephan Botschafter vom TSV Landsberg und viele weitere, die mit viel Herz und hohem Sachverstand Sportangebote für Menschen mit Behinderung anbieten.

Im Laufe des Projektzeitraumes konnten Sportangebote für Menschen mit Behinderung entdeckt werden, die bis dahin wenig Bekanntheit erfuhren, wie beispielsweise das inklusive Kletterangebot des Deutschen Alpenvereins, das Rollstuhlfechten des VfL Kaufering oder die vielfältigen Angebote des Ammersee Sportvereins und noch viele mehr.
Ein sichtbares Ergebnis der Projektarbeit war das „1. Sportfest für Alle“ im Sportzentrum Landsberg unter dem Motto des Landkreises „Wir sporteln zusammen – wir wachsen zusammen“, mit viel Sport und vor allem Spaß für Alle.
„Wir dürfen mit Stolz sagen, dass wir damit einen Ball ins Rollen gebracht haben und freuen uns, dass nun nach Abschluss des Projektes „MIA“ der Ball weiter rollen wird“, erzählt Alexandra Beckmann.

Anfang November trafen sich rund 80 ProjektteilnehmerInnen, ExpertInnen und Interessierte aus dem Themenfeld „Inklusion im und durch Sport“, um den Abschluss des dreijährigen Modellprojektes „MIA – Mehr Inklusion für Alle“ zu feiern.
Die zehn Modellregionen, die seit dem 1. Januar 2018 den „Index für Inklusion im und durch Sport“ praktisch erprobt haben standen bei dieser Veranstaltung im Mittelpunkt.
Die Projektmitglieder der einzelnen Modellregionen hatten an diesem Tag die Gelegenheit, den anwesenden TeilnehmerInnen ihre sportlichen Erfolge anhand eines Gallery-Walks vorzustellen.


Auf einen Blick

Hier finden Sie alle Seiteninhalte auf einen Blick.

Unterkategorien ausblenden