Werkstattrat (WR) (GWR)

zwei Männer sitzen sich gegenüber und sprechen miteinander

Werkstattrat (WR) in der IWL gGmbH

Der IWL-Werkstattrat ist die gewählte Vertretung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen in den IWL Betrieben. Er vertritt die Interessen der Menschen mit Behinderung gegenüber den jeweiligen Betriebsleitungen bzw. der Geschäftsleitung.
Die Arbeit des Werkstattrates wird durch Vertrauenspersonen aus den Kreisen der angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Betriebe begleitet. Der Werkstattrat trifft sich regelmäßig zu Sitzungen, an denen auch die Betriebsleitungen bzw. die Geschäftsleitung teilnimmt.
Grundlage der Arbeit des Werkstattrates ist die Werkstätten-Mitwirkungsverordnung (WMVO), die dem Werkstattrat eine Mitsprache in den Belangen des Werkstattalltages gewährleistet.
Der Werkstattrat wird alle vier Jahre von den Menschen mit Behinderung in den IWL-Betrieben neu gewählt.

Gesamtwerkstattrat (GWR)

Der Gesamtwerkstattrat ist zuständig für die Aufgaben des Werkstattrates, soweit sie Menschen mit Behinderung aus mehreren oder allen Werkstätten oder Betriebsstätten gem. § 2 Abs. 1 WMVO betreffen. Darüber hinaus übernimmt der Gesamtwerkstattrat die Aufgaben eines Werkstattrates, wenn vorübergehend ein Werkstattrat oder ein Wahlvorstand nicht vorhanden ist. Er achtet darauf, dass die geltenden Gesetze und Verordnungen eingehalten werden. Dies gilt vor allem für das arbeitnehmerähnliche Rechtsverhältnis.
Der Gesamtwerkstattrat (GWR) achtet darauf, dass die Werkstattverträge beachtet werden und wirkt darauf hin, dass die Bedingungen für die Beschäftigten an allen IWL-Standorten vergleichbar sind.
Der GWR ist an der Gestaltung des Werkstattentgeltes beteiligt.
Er wirkt bei der inhaltlichen Gestaltung der Werkstattordnung mit.