Nachhaltigkeit aus Überzeugung

 

Wir verstehen Nachhaltigkeit nicht als Verzicht, sondern als kreativen Prozess.

In der Auseinandersetzung damit zeigen wir als Gastronomiemarke einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, die Leistungsmöglichkeit eines Betriebes der Sozialwirtschaft.

 

Ökologische Nachhaltigkeit

Klimasensibilität

  • Reduzierung des Fleischkonsums
  • Bio-Qualität aus der Region, z.B. Backwaren in Demeter-Qualität aus einem lokalen Handwerksbetrieb, Milch aus Bayern.
  • strategische Auswahl von Lieferanten

 z.B. bei Kartoffeln - Verbindung mit Lieferanten aus der Region

um B-Ware aufzukaufen, die nicht der Handelsnorm entspricht, Eier aus der Region von einem persönlich bekannten Legebetrieb, Entwicklung eines spezifischen Sortiments  mit einem lokalen Gärtner.

  • iwentcasino-Bar - Bio-Zertifizierung für alle Heißgetränke von Tee, Kakao, Kaffee, Zucker und Milch
  • Reduzierung von High-Convenience-Produkten um Emissionen zu vermeiden

- Umgang mit Überproduktion und Restanten, Verringerung der Speisenrestmenge

 

Soziale Nachhaltigkeit

  • Teilhabe und Teilgabe von Menschen mit Behinderung am Produktionsprozess durch Berufliche Qualifizierung
  • Attraktive Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung
  • durch eine wertschätzende Unternehmenskultur können Menschen mit und ohne Behinderung ihr Leistungsvermögen optimal und beständig zum Ausdruck bringen
  • Menschen mit Behinderung arbeiten da, wo andere auch arbeiten
  • Menschen mit Behinderung setzen sich mit den Themen Ernährung, Umwelt und Klima im Rahmen ihres Arbeitsalltages und der Beruflichen Qualifizierung auseinander. Sie werden einbezogen in einen wichtigen gesellschaftlichen Diskurs.

 

Ökonomische Nachhaltigkeit

  • Ökologische und soziale Nachhaltigkeit ist auch mit begrenzten Budgets möglich und führt bei konsequentem Management zu positiven Betriebsergebnissen.
  • Kostenbewusste Kundenorientierung – Auswahl der Mittagmenüs wird über die  Verkaufsspitzen gehalten. Überproduktion wird nach HACCP-Kriterien am Folgetag an einer SB-Theke für den „schnellen“ Kunden zu einem Inklusivpreis angeboten.
  • Leuchtturmprojekt und Vorbild für die Branche, Identifikation der MitarbeiterInnen mit und ohne Behinderung zeigt sich durch geringe Fluktuation und Produktivität
  • Stärkung der regionalen Wirtschaft durch Kooperation mit klein- und mittelständischen Lieferanten, gleichzeitig entsteht so ein iwentcasino-Netzwerk von Betriebslieferanten.

 

  • Wintergemüse – eine Aktion mit der wir auf die Selbstverständlichkeit schmackhaften Saisongemüse hinweisen und in den Wintermonaten Tomaten und Gurken am Salatbüffet und auf Sandwiches durch interessante Alternativen ersetzen, z.B. eingelegte Gurken oder Karottenraspel auf Sandwiches.

 

  • Ein Teller voll Glück – unter diesem Titel verkaufen wir die Überproduktion des Vortags an einer Selbstbedienungstheke zum attraktiven „Paketpreis“. Ein Win-Win-Deal, der „schnelle“ Gast stellt sich sein Menü aus unterschiedlichen Komponenten selbst zusammen, die Küche profitiert von dieser erhöhte Flexibilität.

 

  • Einzelaktionen wie beispielsweise der „Wassertag“ rücken Selbstverständliches in den Mittelpunkt und beziehen die UN-Aktionstage in den iwentcasino-Jahreskalender ein. So servieren wir an diesem Tag hausgemachte Limonaden, aromatisiertes Wasser und Saftschorlen, die aus Leitungswasser hergestellt werden kostenlos für unserer Mittagsgäste – und weisen so wiederum auf unser Standard-Sortiment hin.