Qualifizierung im Prozess der Arbeit

Anleiter erklärt einem Menschen mit Behinderung Dokumente beruflicher Bildung

Berufliche Qualifizierung

Talente erkennen, Fähigkeiten fördern, Orientierung geben. Die Methoden der beruflichen Bildung orientieren sich an den Interessen und Fähigkeiten der Menschen mit Behinderung. Mit vielfältigen Arbeitsplatzangeboten und unterschiedlichen Berufsfeldern entwickeln wir gemeinsam berufliche Perspektiven.

In den Qualifizierungsbereichen der IWL arbeiten wir nach dem handlungsorientierten Konzept der „Qualifizierung im Prozess der Arbeit“. Dazu gehört die systematische Förderung und Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen, sowie die Förderung sozialer und kommunikativer Fähigkeiten. Ziel ist die Stärkung der Handlungs- und Leistungsfähigkeit.
Indem die Lernsituation systematisch in den Arbeitsablauf integriert wird, haben die MitarbeiterInnen die Chance, neue Erfahrungen zu machen. Dies geschieht vor allem durch den Wechsel zwischen fachtheoretischer und fachpraktischer Auseinandersetzung mit dem Lern- bzw. Arbeitsauftrag, ebenso durch die gemeinsame Arbeit und Diskussion in der Lerninsel mit Kolleginnen und Kollegen.

 

Die Erfüllung der Rechtsverordnung nach §2 SGB III (AZAV) ist durch die Zulassung einer anerkannten Zertifizierungsstelle mit nachfolgender Urkunde bescheinigt.

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Kernelemente dieser Vorgehensweise sind

 

Handlungsorientiertes Lernen in Lerninseln:

  • Lernort inmitten der Arbeit
  • Lernen und Arbeiten integriert
  • Lernen und Arbeiten im Team
  • Lerninfrastruktur verbunden mit Arbeitsinfrastruktur

 

Leittextmethode

Die  Leittextmethode  kennzeichnet ein Qualifizierungsverfahren,bei dem Lernende bei der Bewältigung von  praktischen Aufgaben durch schriftliche Lern- und Arbeitsaufträge angeleitet werden. Der Lernauftrag ist eine betriebliche Tätigkeit, die als Bildungsaufgabe aufbereitet und formuliert ist. Dadurch wird eigenständiges Lernen mit der praktischen Umsetzung gekoppelt.